
Schwäbisch Hall hat auch den vorletzten Schritt zum Gewinn der deutschen Meisterschaft gemacht. Gegen Harksheide gab es ein 4,5-1,5. Doch Baden-Baden erfüllte ebenfalls seine Pflichtausgabe gegen ein dezimiertes Rodewisch mit 5,5-0,5. Damit braucht Schwäbisch Hall, um sicher Meister zu werden, einen Punkt gegen den Tabellendritten Hamburg. Baden-Baden hat allerdings gegen Gastgeber und Titelverteidiger Bad Königshofen ebenfalls eine schwere Aufgabe.
Die Begegnung zwischen Schwäbisch Hall und Harksheide begann mit einem Remis zwischen Inken Köhler und Irina Bulmaga, wobei Inken Köhlers Alapin-Vorbereitung, die in einer totalen Remisvariante mündete, aufs Brett kam. Dabei hatte sie etwa Glück, dass Bulmaga überhaupt Sizilianisch spielte, was sie aktuell laut eigener Aussage höchstens zweimal im Jahr tut. Ekaterina Atalik brachte Schwäbisch Hall in Führung, die Führung baute Deimante Cornette wenig später aus. Länger dauerte es an den ersten drei Brettern. Bella Khotenashvili gewann ebenfalls. Für kurze Konfusion sorgte hier das gefallene Blättchen auf der Uhr ihrer Gegnerin, jedoch war einfach nur deren Zeit nach der Aufgabe abgelaufen. Nino Batsiashvili war gegen Julia Antolak nach einigen schlechten Zügen auf Abwege geraten, und den Vorteil ließ sich die Polin in Harksheider Reihen nicht mehr nehmen, die damit den Ehrentreffer schaffte, auch weil Lela Javakhishvili wenig später ihr Endspiel gegen Zala Urh zum Endstand von 4,5-1,5 gewann.
Spannung im Abstiegskampf: Kreuzberg kann sich nach der klaren Niederlage gegen Hemer nicht mehr retten. Hemer hat trotz aktuell nur 4 Punkten auf Grunde des guten Brettpunkteverhältnisses immer noch eine Chance auf den Klassenerhalt, ist aber, einen eigenen Sieg gegen Chemnitz vorausgesetzt, davon abhängig, dass entweder Harksheide oder Freiburg nicht punktet.
Zu guter Letzt noch der Zwischenstand im Franz-Jittenmeier-Gedächtnispreis. Olga Babiy (Bad Königshofen) gewinnt weiter und steht jetzt bei 7,5 aus 8. Schärfste Verfolgerin ist Deimante Cornette (Schwäbisch Hall) mit 7/8. Beim Nachwuchs hat Louisa Bashylina (Solingen) die besten Karten knapp for Antonia Ziegenfuß (Hamburg).




Alle Fotos von Tag 1 der Frauenbundesliga bei Flickr, und hier der Link zum schönen Artikel beim DSB.
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