Nur wenige Wochen nach der Blitz- und Schnellschach-WM in Qatar fand in Monte Carlo die Blitz- und Schnellschach Europameisterschaft der Frauen statt. Das Blitzturnier gewann die Niederländerin Eline Roebers, die schon bei der WM als Dritte stark aufgespielt hatte. Sie hatte in der letzten Runde gegen die Georgierin Bela Khotenashvili, die für die Schwäbisch Haller Damen spielt, das bessere Ende für sich und sicherte sich bei Punktgleichheit durch den gewonnen direkten Vergleich den Titel vor der Georgierin. Dritte wurde die Polin Oliwia Kiolbasa. Punktgleich mit der Dritten war unter anderem mit Nino Batsiashvili (Georgien) die dienstälteste Schwäbisch Haller Spielerin. Noch besser machte Nino es im folgenden Schnellturnier. In der letzten Runde schlug sie die mit einem Punkt Vorsprung führende Alexandra Kosteniuk und sicherte sich so mit 9/11 den Titel der Schnellschach-Europameisterin vor der punktgleichen Alexandra Kosteniuk. Dritte wurde mit Sofio Gvetadze eine weitere Georgierin. Sehr gute Turniere spielten auch Ekaterina Atalik und Irina Bulmaga aus dem Haller Team, die mit 8/11 punktgleich mit der Turnierdritten ins Ziel einliefen.



