Toller Schachevent bei Kärcher in Winnenden

Kärcher-Chef Hartmut Jenner persönlich eröffnete den Schachevent im neuen Kärcher-Auditorium in Winnenden, der von den Schachvereinen aus Schwäbisch Hall und Winnenden organisiert worden war und von Marc Lang perfekt in Szene gesetzt wurde. Höhepunkt war ein Simultan des Europameisters Ernesto Inarkiev gegen 24 Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl übertraf alle Erwartungen.

Aber es gab noch weitere Attraktionen: die französische Meisterin Sophie Milliet und der ehemalige Jugendweltmeister Maxim Rodshtein, beide wie auch Ernesto Inarkiev in Diensten der Schwäbisch Haller Bundesligamannschaft, traten zum Handicap-Blitz 2 gegen 5 Minuten an. Dabei bildeten sich lange Warteschlangen, manche Spieler traten sogar mehrmals gegen die Profis an. Für die Sieger gab es Preise der Firma Kärcher, es dauerte aber lange, bis die ersten Preise an den Mann gebracht wurden, Sophie und Maxim erwiesen sich trotz des Zeithandicaps als hervorragende Blitzer, erst als die Konzentration mit fortschreitender Dauer etwas abnahm, gab es vereinzelte Punktgewinne der Gegner. Alle Partien wurden außerdem auf Video aufgenommen und auf einer Leinwand für die Zuschauer übertragen.

2000_img_0990Eröffnung und Vorstellung der Spieler durch Harald Barg

2000_img_1002Die Simultanspieler warten auf den Startschuss

2000_img_1058Handicap-Blitz

2000_img_1038Mario Meinel gegen Sophie Milliet

2000_img_1063Videoübertragung

Maxims Frau Tereza, ebenfalls Schachgroßmeisterin aus Tschechien, spielte simultan gegen weitere Teilnehmer. Für Kinder gab es die Gelegenheit, Schach in 30min zu lernen, außerdem plauderte Blindsimultan-Weltmeister Marc Lang aus dem Nähkästchen: er zeigte den Kindern unter dem Thema „Gedächtnismagie“, mit welchen Methoden man sich bis zu 20 Gegenstände in beliebiger Reihenfolge oder lange Zahlenreihen merken kann.

2000_img_1023Boris Meinel punktete gegen die Großmeisterin

Ernesto gab sich auch nur wenig Blößen: nur einige wenige Remis gestand er seinen Gegnern zu, darunter doch einige sehr starke Spieler. Remis erreichten unter anderem die SK Schwäbisch Hall Spieler Gregor Krenedics und Nestor Erwin Neumann und Kärcher-Chef Hartmut Jenner, dem die fehlende Spielpraxis der letzten Jahre nicht anzumerken war. Leider konnte er nicht bis zum Ende der Veranstaltung bleiben, da die nächsten Geschäftstermine riefen.

2000_img_1019Ernesto Inarkiev gegen Kärcher-Chef Hartmut Jenner

2000_img_1029Gedächtnistraining für Kinder mit Marc Lang

Trotz vieler parallel stattfindender Schachereignisse wie dem Deizisauer Herbstopen oder der internationalen bayrischen Meisterschaft in Bad Wiessee war die Anzahl von jungen und alten Teilnehmern und Zuschauern mit sicherlich mehreren 100 groß, dies macht Hoffnung, dass Schach mit den richtigen Konzepten doch besser zu vermarkten ist, als viele denken.

Alle Bilder gibt es in der Galerie.

2000_img_1078Das Auditorium bei Nacht

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