Niederlage gegen den Angstgegner

Die Schwäbisch Haller Bundesligamannschaft hat auch im dritten Anlauf gegen Angstgegner Werder Bremen verloren, diesmal knapp mit 3,5-4,5. Damit fiel die Erste auf Platz 4 der Tabelle zurück, kann sich aber in Berlin noch aus eigener Kraft einen Platz auf dem Podium sichern.

Die Niederlage fiel sehr unglücklich aus: Mathias Womacka hatte gegen Jan Werle eine Gewinnstellung auf dem Brett, dem Holländer gelang es allerdings, das Damenendspiel noch remis zu halten. Zuvor hatte Ernesto Inarkiev an Brett 1 gegen Laurent Fressinet die Niederlage von Frank Zeller gegen David Smerdon ausgeglichen. Frank Zeller erwischte ein ziemlich „gebrauchtes“ Wochenende, auch heute stand er lange Zeit nicht schlechter. Die restlichen Partien endeten remis. Damit fiel Schwäbisch Hall in der Tabelle auf Platz 4 hinter Hockenheim und Solingen zurück, hat aber noch die Chance auf Platz 2, da es in Berlin im direkten Vergleich gegen Hockenheim geht und Solingen noch gegen Baden-Baden ran muss, das diese Saison in einer anderen Liga als der Rest spielt. Bei 4 Punkten Vorsprung ist der Titel so gut wie sicher.

Frank Zeller hatte kein gutes Wochenende

Daher geht es bei der zentralen Endrunde in Berlin in der Schachbundesliga nur noch um die Plätze hinter Baden-Baden und um die Absteiger, um den rettenden 12. Platz bewerben sich noch die Münchner Teams, Berlin Tegel und Speyer Schwegenheim, zum Tabellenelften SF Berlin gibt es schon eine Lücke von 5 Punkten, die Berliner können sich also ganz entspannt auf die Ausrichtung der zentralen Endrunde konzentrieren.

Währenddessen beendeten die Haller 2. und 3. Mannschaft beide die Saison mit einem Sieg. Die Zweite schaffte das Kunststück, mit 5 (!) Spielern 4,5-3,5 in Backnang zu gewinnen. Der Abstieg aus der Verbandsliga stand schon vorher fest, so wurde es aber wenigstens noch der 9. Platz. Die Dritte gewann 5,5-2,5 gegen Bad Rappenau und beendete die Bezirksliga-Saison als Dritter.

(Fotos: Harald Barg)

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