Namentliche Meldung Frauenbundesliga

Einen Monat nach der Schachbundesliga war jetzt auch der Termin für die namentlichen Meldungen der Frauenbundesliga. Unsere Mannschaft geht auf 3 Positionen verändert in die neue Saison. Nach der nur knapp verfehlten Meisterschaft in der letzten Saison ist die Vorfreude bei Spielerinnen, Betreuern und Verein auf die kommende Saison groß. Die Mannschaftsaufstellung gibt es hier.

Neu ins Team rückt die Georgerin Lela Javakishvili (Bild links), aktuell Weltranglistenfünfzehnte, die an Brett 1 gemeldet ist. Außerdem kehrt nach einjähriger Pause Jovana Vojinovic (Bild rechts) in die Mannschaft zurück, nach ihrer Hochzeit mit dem ungarischen Topspieler Richard Rapport tritt sie jetzt unter dem Namen ihres Mannes an. Besonders freuen wir uns, mit der 14-jährigen Annmarie Mütsch (Bild Mitte) aus Heilbronn eines der größten deutschen Talente in unserer Mannschaft willkommen heißen zu können. Erst kürzlich belegte sie bei der U14-Europameisterschaft in Prag einen beachtlichen 15. Platz und war damit beste Westeuropäerin. Auch herauszuheben ist ihr 3. Platz beim Endturnier der diesjährigen deutschen Amateurmeisterschaft in der Ratingklasse zwischen 2000 und 2100 DWZ. Wir bedanken uns bei Bela Kotenashvili, Arlette van Weersel und Katerina Zpevakova, die diese Saison nicht in der Frauenbundesliga an den Start gehen werden.

Die Saison beginnt am 22. und 23. Oktober gleich mit einer weiten Reise: in Norderstedt geht es zunächst gegen Aufsteiger Tura Harksheide und dann in einem schon richtungsweisenden Spiel gegen den Vorjahresdritten Hamburger SK, bei dem ab der kommenden Saison die deutsche Nummer 1 Elisabeth Pähtz an die Bretter gehen wird. Dann kommt es am 21. und 22. Januar zum absoluten Saisonhöhepunkt: der deutsche Meister aus Baden Baden tritt ein wiederholtes Mal mit seinem Starensemble in Schwäbisch Hall zum Spitzenspiel zwischen Vizemeister und Meister der vergangenen zwei Jahre an.

Ein weiterer Höhepunkt ist dann vom 29. April bis 1. Mai die zentrale Endrunde gemeinsam mit der Schachbundesliga in Berlin, bei der es gegen Reisepartner Deizisau und die Aufsteiger aus Augsburg und München geht.

Nach den Rückzügen von Goßlehna und Friedberg ist mit einer klaren Zweiteilung der Liga zu rechnen: um die Meisterschaft werden Favorit Baden Baden sowie die Herausforderer aus Schwäbisch Hall, Bad Königshofen und Hamburg spielen, Außenseiterchancen haben Deizisau und Rodewisch. In der Mitte wird voraussichtlich Karlsruhe einlaufen, und um den Klassenerhalt werden die restlichen Mannschaften kämpfen: die 4 Aufsteiger aus Harksheide, Erfurt, München und Augsburg sowie Lehrte, wobei gerade Harksheide und Lehrte mit vielen Jugendspielerinnen ins Rennen gehen. Unter anderem spielt am Spitzenbrett von Lehrte die frischgebackene U16-Europameisterin Fiona Sieber, die sich dort mit der absoluten Weltelite messen kann.

Posted in Frauenbundesliga.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.