3. Mannschaft gewinnt, 5. Mannschaft verliert

Heute haben auch die 3. Mannschaft und die 5. Mannschaft ihren Spielbetrieb aufgenommen. Beide Mannschaften traten daheim im Haus der Vereine an. Die 3. Mannschaft gewann knapp 4,5-3,5 gegen Heilbronn-Biberach, die 5. Mannschaft kam gegen den SV Ivanchuk unter die Räder.

Bei der 5. Mannschaft kündigte sich das Unheil früh mit einem Handyklingeln an. Dieses gehörte leider Spitzenbrett Rainer Hoffmann, der so lange nicht gespielt hatte, dass er die Regel noch nicht einmal kannte, dass ein klingelndes Handy sofortigen Partieverlust bedeutet. Die Mannschaftskollegen machten es aber auch nicht besser: eine Partie nach der anderen ging verloren, und am Ende hieß es nach 2 Remispartien von Benedikt Meinel und Sven Pfefferkorn 1-7. Der Saisonauftakt zeigte, dass der Aufsteiger sich in der A-Klasse warm anziehen muss. Die Klasse ist doch bedeutend stärker als die B-Klasse.

2000_img_0635Die 5. Mannschaft gegen Ivanchuk

Besser machte es die 3. Mannschaft. Gegen Heilbronn-Biberach gab es mit einem 4,5-3,5 einen gelungenen Saisonauftakt. Schon früh zeichnete sich eine klare Führung ab: Gregor Krenedics, Waldemar Reifschneider und Erwin Neumann hatten klaren Materialvorteil und ließen im weiteren Partieverlauf nichts mehr anbrennen und sicherten sich den vollen Punkt. Mario Meinel hatte schon vorher in einer total ausgeglichenen Stellung remis vereinbart. Dann gingen aber die Partien von Katerina Zpevakova und Mike Riedel verloren und machten den Mannschaftskampf nochmal spannend. Mikes jugendlicher Gegner Dimitrios Triantafillidis spielte äußerst couragiert und nutzte Mikes Ungenauigkeiten bei komplizierter Stellung in Zeitnot gnadenlos aus.

2000_img_0646Jana, Gregor, Katerina an Brett 1-3

Den Sieg sicherten Boris Meinel und Jana Zpevakova mit Remispartien, besonders Jana stand die ganze Partie unter Druck, konnte die Stellung aber geschlossen halten, und am Ende war die Position völlig verschachtelt, so dass kein Durchkommen für ihren Gegner mehr möglich war.

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One Comment

  1. Sehr geehrter Herr Marschner,
    dem imaginierten Objekte Ihrer Berichterstattung, jenem Unheil bringengenden Herrn H. war die Regel, gegen die er schändlich und dilettantisch verstoßen, durchaus bekannt, die mögliche Konsequenz bereits beim ersten Klingelton seines Smartphones bewußt.
    Ich empfehle – um größeren Schaden von Ihrem Verein abzuwenden und von mir das regelkonforme Geschnatter von Gegnern, Offiziellen und eines Schreiberlings – ihn zukünftig an Brett 9 für Spielerisches vorzusehen.

    So erlag Herr H. an einem kolportierten frühen Sonntag Morgen das letzte Mal verschlafen und verkatert dem Bann von 64 Feldern statt selig einem Traum in seinem Bett.

    Mit freundlichem Gruß

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